Staatsminister Herrmann hält die Festrede zur Gründung der HSAinnoS

Strahlende Gesichter gab es am vergangenen Montag in Augsburg, als an der dortigen Hochschule das Institut für innovative Sicherheit (HSAinnoS) gegründet wurde. In Bayern stellt die schwäbische Hochschule damit den größten Forschungsverbund an einer Hochschule für angewandte Wissenschaft in diesem innovativen Bereich. "Smarthome, Smart Grid, Internet der Dinge, Industrie 4.0 stehen für den tiefgreifenden Wandel, der alle Lebensbereiche durchdringt: Privatleben, Wirtschaft, Gesellschaft. Mit den Möglichkeiten der Digitalisierung wachsen aber auch die Risiken. IT-Sicherheit ist deshalb das Gebot der Stunde. In ihren Dienst stellt sich die HSAinnoS." - so lautete es in einer Broschüre der Hochschule Augsburg. 

Für Prof. Dr. Gordon Thomas Rohrmair, Präsident der Hochschule Augsburg, stellen sich vier grundlegende Fragen, mit denen sich die HSAinnoS auseinandersetzen wird:

  1. Wie können wir verhindern, dass Daten abwandern und in falsche Hände geraten?
  2. Wie können wir sichere Produkte herstellen?
  3. Wie können wir unsere (kritische) Infrastruktur schützen?
  4. Wie können wir aufklären wer der Angreifer war, wenn einmal etwas schief gegangen ist?

Fünf Professoren, 20 wissenschaftliche Mitarbeiter und 60 Projektstudenten forschen bereits jetzt zu diesen Fragen an seiner Hochschule. Staatsminister Joachim Herrmann hat die Schirmherrschaft des neuen Instituts übernommen. In den Beirat aufgenommen wurden Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz, Robert Heimberger (Präsident Bayerisches Landeskriminalamt), Michael Schwald (Polizeipräsident Schwaben Nord) und Dr. Markus Litpher (Vorstandsmitglied Lechwerke AG).

Die Hochschule Augsburg hat mit ihrem neuen Institut auch das Interesse des Bezirksverband für Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) in Schwaben geweckt. Prof. Dr. Rohrmair und Bezirksvorsitzender Torsten Willms wollen den Kontakt zueinander intensivieren, schließlich wird auch die Außen- und Sicherheitspolitik immer mehr von Cyber-Attacken herausgefordert. In den Augen von Bezirksvorsitzenden Willms bedarf es deshalb einer deutlichen Verstärkung der Auseinandersetzung im ASP zu diesem Themenbereich.