Die Europäische Union steht vor großen Aufgaben. Längst ist klar, dass ein (Mitglieds-)Staat im Alleingang nicht mehr in der Lage ist, die immer globaler werdenden Herausforderungen zu bewältigen. Mangelnde Energie- und Cyber-Sicherheit, Terrorismus, Klimatischer Wandel und Flüchtlingsströme nach Europa sind nur einige Risikofaktoren die unser Sicherheitsgefüge stark beeinflussen können.

In der Theorie klingt es einfach; wir müssen gemeinsam für ein sicheres Europa sorgen. In der Praxis wird die Umsetzung jedoch erschwert. Von der Finanzkriese haben sich einzelne Staaten bis heute noch nicht richtig erholt. Budgets (und Streitkräfte) wurden weiter reduziert und lokale Interessen haben möglicherweise die Kraft, die Union wieder in Teile zu zersplittern. Die öffentliche Unterstützung für die Europäische Union schwindet aus vielerlei Gründen – letztendlich auch durch Wahlkampfparolen auf Kosten Europas.

Podiumsdiskussion mit Eugenia TimoschenkoDer Landesvorsitzende des Arbeitskreis Aussen- und Sicherheitspolitik der CSU, Christian Schmidt, hatte die Delegierten aus ganz Bayern zu einer Versammlung nach Schrobenhausen eingeladen. Die Themenschwerpunkte standen ganz im Licht der aktuellen Entwicklungen der Europäischen Union. Zu Gast waren neben dem Europaabgeordneten Markus Ferber und US-Konsul William Moeller auch Eugenia Timoschenko, die eine Rede über die 2. Revolution in der Ukraine hielt.

„Es geht nicht darum Europa zu wählen.“

Zuvor hielt jedoch Markus Ferber, der zusätzlich Vorsitzender der CSU Europagruppe ist, eine Rede über den CSU Europawahlkampf 2014. Ferber stellte zunächst einmal klar, dass die CSU eine europäische Bewegung sei. Die CSU sei kein Europagegner nur weil man sich zu einem Thema einmal kritisch äußere. Wie er betonte, handele es sich jedoch um falsch verstandene Solidarität, wenn deutsche Sozialsysteme sofort und vollumfänglich allen europäischen Bürgern zur Verfügung stehen sollen.

Regionalkonferenz des ASP SchwabenNeuausrichtung der Bundeswehr, Euro Hawk und Europapolitik; dies waren die Hauptthemen der Regionalkonferenz Schwaben des Außen- und Sicherheitspolitischen Arbeitskreises (ASP), über die in Sonthofen gesprochen wurde. Politische Größen wie Europaabgeordneter Markus Ferber als auch Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär des BMVg, diskutierten im Anschluss an ihre Reden mit den zahlreich erschienen Gästen. Vor der Konferenz fand die Hauptversammlung des ASP Schwaben mit Neuwahlen statt. Darin wurde Wolfgang Herbst im Amt als ASP Bezirksvorsitzender bestätigt.

Ein klares Bekenntnis der Politik für die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie forderten viele der Redner beim “8. Tag der Luft- und Raumfahrtregionen“, der in der Augsburger Niederlassung der Firma Premium AEROTEC stattgefunden hat. Über 200 Fachleute nutzen die Gelegenheit etwas über den Luftverkehr 2050, die Zukunft der militärischen Luftfahrt in Deutschland und Perspektiven der deutschen und europäischen Raumfahrt zu erfahren. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom BDLI-Regionalforum und bavAIRia organisiert und diente zusätzlich dem intensiven Austausch und dem Vernetzen der regionalen Akteure in der Luft- und Raumfahrtindustrie.

Für die Fachveranstaltung war Augsburg erste Wahl. In dessen Umkreis arbeiten rund 18.000 Menschen in diesem Industriezweig. Historisch betrachtet hat die Branche den in Augsburg arbeiteten Menschen viele Innovationen zu verdanken. Hier schaffte Willy Messerschmitt den Schritt von der Holzbau- zur Metallbauweise. Inzwischen wird mit dem Einsatz der Kohlenstofffaser (CFK) ein neuer Innovationssprung vollzogen.

Sitzungssaal mit vielen MenschenDie Akademie für Politische Bildung Tutzing hat in Kooperation mit der Clausewitz-Gesellschaft e.V., der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr und dem Arbeitskreis Sicherheitspolitik zu einer Fachtagung nach Tutzing an den Starnberger See eingeladen. Hochkarätige Gäste wie General a.D. Klaus Reinhardt, dem Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages Hellmut Königshaus sowie dem Inspekteur der Luftwaffe Generalleutnant Karl Müllner nahmen unter anderem als Redner an der dreitägigen Veranstaltung teil.