Traditionelles Neujahrstreffen der CSU

NEUSÄß Traditionell lädt Bundestagsabgeordneter Hansjörg Durz Anfang des Jahres zum Neujahrstreffen nach Neusäß ein, so auch im Jahr 2018. Kurz vor dem Treffen gelang den Vertretern von CDU, CSU und SPD ein Durchbruch bei den Sondierungsgesprächen in Berlin. Es war also zu erwarten, dass auf das Sondierungsergebnis eingegangen wird. Obendrauf gab der im September wiedergewählte Abgeordnete jedoch auch Einblicke in den parlamentarischen Alltag seit der Bundestagswahl und auf das, worauf es seiner Meinung nach in der Zukunft ankommen wird.

Die glücklichen Deutschen

„Wussten Sie, dass Deutschland auf Platz 16 der glücklichsten Länder geführt wird?“ So eröffnete Hansjörg Durz seine Ansprache. Von Oben betrachtet könnten wir wohl zufrieden sein, jedoch seien materielle Indikatoren nicht geeignet um die Zufriedenheit der Bevölkerung abzubilden. Der Ausgang der Bundestagswahl im September 2017 sei für die meisten eine große Enttäuschung. Mit 709 Abgeordneten sei das Parlament größer, männlicher und vor allem älter geworden.

Das Sondierungsergebnis ist gut

Gegner einer großen Koalition könnten zwar klischeebehafttet behaupten, es gebe gar keine Unterschiede mehr zwischen den an der Sondierung vertretenden Parteien. Und auch mit Vorwürfen, ihre Wahlversprechen nicht zu halten, müssten sich CDU, CSU und SPD auseinander setzen. Das Sondierungsergebnis sei jedoch gut, erklärte Hansjörg Durz. In diesem Zusammenhang lohne ein Blick auf den Wählerauftrag. Die Wähler geben den Parteien ihre Stimmen, damit diese so gut es geht ihr Programm in einer Regierung einbringen. Müssten mehrere Parteien sich zusammen tun sei doch unausweichlich klar, dass keine Partei ihr Programm mehr in Gänze realisieren könne. Im Übrigen seien doch in den Verhandlungen ganz deutlich die Unterschiede zwischen den Parteien zu Tage getreten.

Die Heimat in Bayern ist in Ordnung

Mit der CSU will sich Hansjörg Durz dafür einsetzen, gute Politik zu machen. Er wolle eine schlankere Europäische Union und mehr Generationengerechtigkeit. Wegen fehlenden Wohnraum müssten Anreize geschaffen werden und noch mehr in Bildung investiert werden. Bei all den Herausforderungen bekomme der Heimatbegriff wieder mehr Bedeutung. In ihm stecke die Sehnsucht nach Sicherheit. Der Begriff Heimat habe schon immer eine große Bedeutung in Bayern gehabt und die CSU habe stets dafür gesorgt, dass dies so bleibt – wer könnte das besser als die CSU?