Die CSU Graben-Lagerlechfeld traf sich am 7. November zur Nominierung ihrer Kandidaten für die Kommunalwahlen 2014 im Kulturzentrum in Graben. Der heute darüber erschienene Artikel in der Schwabmünchner-Allgemeinen lässt teilweise einen missverständlichen Eindruck über das Gesagte entstehen.

So heißt es im Artikel fälschlicherweise: "Deshalb betont CSU-Vorsitzender Torsten Willms in seiner Ansprache auch, dass man weder die CSU für Graben noch für Lagerlechfeld sei."

Tatsächlich wurde jedoch noch etwas mehr gesagt: „Wir sind nicht nur die CSU für den Ortsteil Graben und wir sind auch nicht nur die CSU für den Ortsteil Lagerlechfeld. Wir sind so wie wir damals bestätigt wurden. Und so werden wir uns wieder aufstellen. Wir sind die CSU Graben-Lagerlechfeld.“

Um Klarheit über die Rede des Ortsvorsitzenden zu verschaffen wird hier das Manuskript zur Einsicht freigegeben:

Redemanuskript

Zahlreiche Bürger kamen nach Lagerlechfeld und folgten damit der Einladung zur Bürgerversammlung der Gemeinde Graben. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Sportlerheim stellte Bürgermeister Andreas Scharf aktuelle Projekte der Gemeinde vor. Neben Einzelheiten zum Gemeinsamen Entwicklungsprogramm Lechfeld (GEL) erläuterte er den geplanten Neubau einer Turnhalle in Graben sowie das Kulturprogramm des Jahres 2014. Mitunter wurde im Anschluss seiner Ausführungen ein Mehrgenerationenpark im Lazarettgelände von einer Bürgerin zum Thema gemacht.

Gemeinsames Entwicklungsprogramm Lechfeld (GEL)

Interkommunal haben sich die Gemeinden Graben, Untermeitingen, Obermeitingen und Klosterlechfeld in diesem Programm (GEL) zusammengetan, um für einzelne Projekte Zuschüsse aus dem Förderprogramm „Kleinere Städte und Gemeinden“ zu erhalten. Der barrierefreie Umbau des Bürgerhauses in Graben ist ein solches Projekt, welches kurz vor dem Abschluss steht.

Grabens neues Bürgerzentrum mit Bibliothek„Kulturell wird Graben zukünftig stark gefordert“, mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Andreas Scharf das neue Bürgerzentrum in Graben. Das neue Gebäude bietet viel Platz für Veranstaltungen und – worauf alle sehr stolz sind – eine geräumige Bibliothek. Diese ist hierher mit über 15.000 Medien aus dem benachbarten Schulgebäude umgezogen. Damit wurde in der Schule Platz für den Hort geschaffen.

Symbolisch überreichte der Architekt Hermann Thalhofer einen Schlüssel an Bürgermeister Scharf. Klaus Dahm, der frühere Leiter der Landesfachstelle für öffentliche Büchereien in München, lobte die Gemeinde. Rund 160 Bibliotheken hat er mit eröffnet, aber selten habe er eine so schöne gesehen wie die in Graben.

Politischer Abend in Graben mit Dr. Beate MerkCSU Ortsvorsitzender Torsten Willms und Landrat Martin Sailer haben zu einem politischen Abend in den Bürgersaal nach Graben eingeladen. Besonders erfreut waren sie, Staatsministerin Dr. Beate Merk als Gast begrüßen zu können. In ihrer Rede erläuterte sie ihre Sicht zum „Fall Mollath“ und bekräftigte die Notwendigkeit einer Maut auf deutschen Autobahnen.

In dem mit knapp 100 Zuhörern gut gefüllten Bürgersaal ging die Ministerin in wahlkampftypischer Art auf die Wahlprogramme der SPD und Grünen ein. Sie warnte vor den möglichen Auswirkungen, falls diese die nächste Regierung bilden könnten. Mit vielen Beispielen verdeutlichte sie, dass die Bayerische Staatsregierung sehr gute Arbeit geleistet habe. Das bedeute natürlich nicht, „dass Gutes nicht noch besser werden könnte“, sagte Dr. Beate Merk. Für die bevorstehenden Wahlen bat sie um das setzen des Kreuzes an der richtigen Stelle, der CSU.

Wir - Daheim in GrabenInzwischen dürften die meisten Haushalte in Graben die Bürgerbefragung zum Projekt „Wir –Daheim in Graben“ erhalten haben. Die Befragung stellt einen wichtigen Baustein des Inklusions- und Sozialraumprojektes dar. Mit dem Projekt sollen die Teilhabechancen für alle Bürgerinnen und Bürger des Gemeindegebiets erhöht werden. Es geht darum, sowohl den Hilfebedarf und die Bereiche für Hilfsangebote als auch die Möglichkeit zur Mithilfe zu ermitteln. Durch die anonyme und selbstverständlich streng vertrauliche Befragung will die Universität Augsburg erfahren, ob und wo Bedarf an Hilfe und Unterstützung in den Haushalten besteht und ob von den Bürgern Hilfe und Unterstützung angeboten werden kann.