Vortrag in einem gut gefüllten BürgersaalDie Ortsteile Graben und Lagerlechfeld sollen fit für die Zukunft gemacht werden. Wie das geschehen soll hat die Gemeinde Graben in einer Informationsveranstaltung erklärt. Das Städtebauförderprogramm für "kleinere Städte und Gemeinden" soll helfen. Seit 1971 stärkt die Bayerische Staatsregierung damit ihre Städte und Gemeinden. Voraussetzung für eine Förderung ist die Festlegung von Sanierungsgebieten. Darin können dann einzelne Maßnahmen finanziell unterstützt werden. Erfolgreich sein kann das Programm jedoch nur, wenn öffentliche Hand und Bürger Zusammenwirken.

Ortsschild LagerlechfeldDie Zusammenführung aller Lechfeldgemeinden kann zurecht zu einem langfristigen Ziel definiert und diskutiert werden. So lange die Visionen jedoch ohne einen Vorschlag verkündet werden wie sie erreicht werden könnten, gehen sie zu Lasten der Lagerlechfelder Bevölkerung. Die Teilung der kleinen Gemeinde Lagerlechfeld wirkt sich nicht sonderlich positiv auf dessen Entwicklung aus. Kein Wunder also, dass sich dort die Menschen zu einer Gemeinde zugehörig fühlen wollen.

Jubiläums-Kochbuch 950 Jahre GrabenBürgermeister Andreas Scharf eröffnete den diesjährigen Neujahrsempfang mit einem wichtigen Hinweis, Graben ist 950 Jahre alt. Aus dem Jahr 1063 stammt die erste Urkundliche Erwähnung des Dorfes Graben „ecclesia Grabon“. Damals vermachte der Bischof Heinrich II. von Augsburg die dortige Kirche mit 2 Hufen Acker dem Domkapitel zu Augsburg.

Zum Festjahr des 950-jährigen Bestehen von Graben haben viele Menschen, die in Graben leben oder sich mit Graben verbunden fühlen, ihre Lieblingsrezepte zusammengestellt und daraus ein professionell gedrucktes Jubiläums-Kochbuch gemacht. Damit wurde wieder ein Stück Zeitgeschichte geschrieben. Mein Lieblingsrezept finden Sie auf Seite 40-41. Viel Spaß beim Nachkochen.

Höchtl-Scheel Durz Willms

Hansjörg Durz wurde in der Kissinger Paartalhalle mit überwältigender Zustimmung (100 Prozent) durch die Delegierten der CSU Aichach-Friedberg und Augsburg-Land zum Kandidaten für die nächste Bundestagswahl gewählt. Durz ist derzeit Bürgermeister von Neusäß und besitzt nicht nur dadurch langjährige Erfahrung in der politischen Arbeit. Die große Zustimmung seiner Person kann durchaus als Signal verstanden werden, dass er für beide Wahlkreise der richtige Nachfolger für den scheidenden Abgeordneten Eduard Oswald ist.

Ideen für das Bundeswehrareal gesucht“ lautete der Titel eines Artikels der Schwabmünchner Allgemeinen vom 29.10.2012. Ideen für das Bundeswehrareal zu suchen, käme dem Arbeiten an einem Plan B gleich. Hätte die Bundeswehr das Lechfelder Areal (Flugplatz) gänzlich aufgegeben, wäre dies ein längst überfälliger Aufruf gewesen. Aber, die Bundeswehr hat das Areal nicht aufgegeben. Und es sieht auch mittel- bis langfristig nicht danach aus, dass sich dies ändern würde.

Ich kann deshalb nur nachvollziehen, dass die Gräbinger Nachbargemeinden kein Interesse an einer Untersuchung von eventuellen Zukunftsnutzungen des Flugplatzgeländes in Auftrag geben wollen. Könnte dies doch als Signal an die Bundeswehr verstanden werden, man würde sie hier nicht mehr haben wollen. Ganz anders sähe es dagegen aus, wenn man nach Ideen suchen würde, die den Plan A – Hauptnutzung durch die Bundeswehr, Nebennutzung durch zivile Unternehmen – zu einer bestandsfähigen Zukunft verhelfen könnten.