Überörtliche Zusammenarbeit zahlt sich aus! So wird nun die interkommunale Kooperation der Lechfeldgemeinden gefördert, wie die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner und der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz mitteilen. 

Vom Bayerischen Innenministerium haben die beiden Parlamentarier erfahren, dass die Gemeinde Graben 300.000 Euro, die Gemeinde Klosterlechfeld 600.000 Euro und die Gemeinde Untermeitingen 90.000 Euro aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Überörtliche Zusammenarbeit“ erhalten. Dabei ist etwa die Sanierung und die Umnutzung des historischen Bahnhofs Gegenstand der Förderung. 

In einer Mitteilung von Bayerns Innenminister Herrmann heißt es, dass 14 schwäbische Kommunen rund 2,9 Millionen Euro erhalten und bayernweit sogar 19,3 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung stehen. 

Durz und Trautner sind sich einig, dass es sich hierbei um gut investiertes Geld handelt, insbesondere zur Vorbereitung und zur Umsetzung von Investitionen. Durch verstärkte interkommunale Zusammenarbeit könnten Synergieeffekte genutzt, Kosten gesenkt und Aufgaben sinnvoll verteilt werden, so die beiden Abgeordneten.

Wie Landtagsabgeordnete Carolina Trautner (CSU) mitteilt, hat das Bayerische Finanzministerium die Zuweisungen für kommunale Hochbauprojekte bekanntgegeben. Insgesamt erhält der Landkreis Augsburg-Süd Zuwendungen in Höhe von 6,071 Millionen Euro, davon erhält die Gemeinde Graben 25.000 Euro für die Einrichtung eines Kinderhorts.

Unter die staatlich geförderten Hochbaumaßnahmen fallen vor allem Bau und Sanierung von Schulen, schulischen Sportanlagen und Kindertageseinrichtungen. Für dieses Jahr stellt der Freistaat Bayern den Kommunen insgesamt Fördermittel in Höhe von fast 430 Millionen Euro für kommunale Hochbauprojekte zur Verfügung. Damit kann der von den Kommunen angemeldete Bedarf auch in diesem Jahr wieder in vollem Umfang gedeckt werden.

„Die Förderung ist ein wichtiger Eckpfeiler beim Erhalt und Bau unserer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen“, verdeutlicht Carolina Trautner, die im Landtag unter anderem Mitglied im Bildungsausschuss ist. „Der Freistaat zeigt sich damit wieder einmal als verlässlicher Partner und Förderer unserer Kommunen. Die staatliche Förderung ist deutlicher Beweis für verantwortungsvolles politisches Handeln in allen Landesteilen Bayerns für eine ausgewogene Infrastruktur.“ 

v.l. Michael Smischek, Matthias Neff, Sabine Höchtl-Scheel, Carolina Trautner, Stefan Buck und Ines DollingerIn Nordendorf sind die Delegierten des CSU Kreisverbandes Augsburg-Land zu einer Kreisvertreterversammlung eingetroffen, um eine neue Vorstandschaft zu wählen. Nach zehn Jahren als Kreisvorsitzender wollte sich Landrat Martin Sailer nicht mehr für dieses Amt aufstellen lassen und leitete damit einen Wechsel an der Spitze ein. Ohne Gegenkandidat trat Landtagsabgeordnete Carolina Trautner an und wurde zur neuen Vorsitzenden der CSU Augsburg-Land gewählt.

Neben der B17 entsteht für BMW ein LogistikzentrumIm Augsburger Süden mausert sich das Lechfeld zu einem bedeutenden Logistikstandort. Nachdem sich bereits Firmen wie Aldi, Lidl und Amazon mit ihren Logistikzentren hier niedergelassen haben, lässt sich nun auch BMW ein eigenes Logistikzentrum auf dem Lechfeld errichten. Die zentrale Lage als auch die vorhandene Verkehrsinfrastruktur werden wohl auch für BMW ein Auslöser für die Ansiedelung gewesen sein. 

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist das Rückgrat eines starken und dynamischen Wirtschaftsstandortes und zentrale Voraussetzung für Wachstum und Beschäftigung. Mit Blick auf die bereits jetzt stark befahrene Bundesstraße B17 ist es deshalb richtig und wichtig, rechtzeitig die Weichen für die Zukunft zu stellen. In Anbetracht der wirtschaftlich zunehmenden Entwicklung unserer Region darf die Weiterentwicklung unserer Verkehrsinfrastruktur nicht stehen bleiben. Losgelöst von einer möglichen Streckenführung ist eine Osttangente um Augsburg herum grundsätzlich der richtige Ansatz, um die Bundesstraße B17 zu entlasten. 

Wegen dem Gräbinger Volksfest hat Bürgermeister Andreas Scharf die Vereinsvorstände angeschrieben und um Mithilfe gebeten. Denn ein kleines Volksfest wie es bisher in der Gemeinde Graben stattfand kann sich, das habe sich in den letzten Jahren gezeigt, zwischen der Gautsch und dem Michaeli-Markt nur noch schwer behaupten. Um dem Volksfest eine neue Richtung zu geben, wird die Gemeinde Graben das Fest in diesem Jahr in Eigenregie durchführen. Dabei sollen die bayerische Tradition und die Volksmusik nicht zu kurz kommen, es sollen aber auch neue kulturelle und musikalische Aspekte einfließen und ein modernes, zeitgemäßes Konzept entstehen.