Neue Radar-Anlage: Kein Grund zur SorgeAus der Ferne betrachtet hat sich die Silhouette von Lagerlechfeld etwas verändert. In der am nördlichen Ortsteil angrenzenden Lechfeldkaserne wurde vor Kurzem eine neue Radar-Anlage für die Bundeswehr errichtet. Der Anblick dieser 30 Meter hohen Antennenanlage hat bei einigen Anwohnern nicht nur Interesse, sondern auch Sorgen über die davon ausgehende Strahlenbelastung erzeugt. Deswegen erkundigte sich der CSU Ortsvorsitzende Torsten Willms aus Graben bei der Bundeswehr, ob den Bürgern ihre Sorgen genommen werden könnten.

Wie Torsten Willms erfuhr, möchte die Bundeswehr diese Radar-Anlage zu Ausbildungszwecken nutzen. Für den Betrieb einer solchen Anlage seien zuvor notwendige Sicherheitsabstände zum Schutz von Personen gegenüber der Hochfrequenzstrahlung ermittelt worden. Darin enthalten seien auch Ermittlungen für Personen aus der „Allgemeinbevölkerung“ durchgeführt worden. Im Ergebnis stehe fest, dass bei einer Antennenhöhe von 30 Metern die Personenschutzwerte eingehalten werden. Selbst im fußläufigen Bereich bis zum Antennenmast, müssten demnach keine Sperrbereiche ausgewiesen werden.

„Der Umzug der Abteilung Süd des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe von Kaufbeuren nach Lagerlechfeld nimmt sichtbare Formen an“, teilte Torsten Willms in einer Pressemitteilung mit. Er freue sich sehr, dass die Bundeswehr so rasch auf seine Anfrage geantwortet habe. Weiter sagte er: „Ich denke, dass damit den Bürgern ihre Sorgen genommen werden können.“