AntwortenAuf diverse Anfragen und Anschreiben - die ich im Kampf um den Bundeswehrstandort Lechfeld gestellt habe - sind die letzten Antworten diese Woche eingetroffen. Knapp zwei Wochen vor der Veröffentlichung der Standortentscheidungen der Bundeswehrreform zeichnet sich ein ernüchterndes Bild. Wir wissen, dass wir nichts wissen. Die Entscheidung über das Stationierungskonzept obliegt alleine dem Bundesminister der Verteidigung. Es gab aber auch positive Signale. Es bleibt deshalb zu hoffen, dass die immer wieder platzierten Argumente für den Standort Gehör gefunden haben.

 

Aus der bayerischen Staatsregierung:

... Für den Erhalt des Standorts Lagerlechfeld sprechen insbesondere im Hinblick auf die hervorragende Zusammenarbeit der Bundeswehr mit den luftfahrttechnischen Unternehmen der Region gewichtige Gründe. Ich kann Ihnen versichern: Die Staatsregierung wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die guten Argumente für den Erhalt der Bundeswehrpräsenz auf dem Lechfeld im Bundesverteidigungsministerium gehört werden. ...

Aus dem BMVg FüL I 5:

... für Ihre eMail vom 25. September 2011, in dem Sie im Hinblick auf die Reform der Bundeswehr Ihre Ideen für eine künftige Nutzung der Bundeswehrstandorte des Lechfeldes darlegen, danke ich Ihnen. ... Bitte haben Sie vor dem Hintergrund Verständnis dafür, dass derzeit keine konkreten Aussagen zu Standorten der Bundeswehr im Rahmen der weiteren Bundeswehrplanungen getroffen werden können. Seien Sie aber versichert, dass alle für die Bundeswehrreform notwendigen Entscheidungen nach objektiven Maßstäben und unter sorgfältiger Abwägung aller relevanter Faktoren getroffen werden. ...

Aus der CSU Landtagsfraktion:

Bei Standortfragen ist entscheidend, wo und wie die Bundeswehr ihre Aufgaben am besten erfüllen kann. Im Hinblick auf die neue Freiwilligenarmee sind wesentliche Faktoren dabei die Arbeitsplatzbedingungen, Zukunftsaussichten und die Lebensqualität für die Soldatinnen und Soldaten, die gerade in attraktiven und wirtschaftlich prosperierenden Ländern hoch sind. Daher wäre es ein Fehler, wie bei der Strukturreform 2004, gerade im wirtschaftlich attraktiven Bayern Standorte aufzugeben.