Nach derzeitigem Stand soll der Abzugstermin des „Jagdbombergeschwader 32“ Mitte des Jahres veröffentlicht werden. Am 30. Juni 2012 sollen die Feinausplanung, das Personalstrukturmodell (PSM) sowie die Realisierungsplanung herausgegeben werden. Erst der Realisierungsplan bringt Klarheit, was wann geschehen wird. Nach dem geplanten Abzug des Jagdbombergeschwader 32, wird es auf dem Lechfeld deutlich ruhiger werden. In den letzten Tagen sind deshalb die Lärmschutzzonen mehrfach zum Thema einiger Lechfeldgemeinden gemacht worden.

Grabens Bürgermeister Andreas Scharf und sein Gemeinderat stellten in einer Gemeinderatssitzung klar, dass die Lärmschutzzonen selbst auf lange Sicht kaum eine weitere Entwicklung der Gewerbe- bzw. Wohngebiete der Lechfeldgemeinden behindern würden. Als Standortgemeinde des Bundeswehrstandortes Lechfeld stehe man nach wie vor voll zur Bundeswehr. Der Abzug des Geschwaders sei sehr bedauerlich. Die Bundeswehr sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auf dem Lechfeld. Man freue sich um jede Dienststelle die dem Lechfeld erhalten bleibe und noch mehr um jede „50 Standortangehörige“ die von anderen Standorten hierher versetzt werden, so Scharf. Immerhin bleibt festzuhalten, dass die Bundeswehrschulen auf dem Lechfeld nach einem geplanten Zuzug verschiedener Einheiten aus Kaufbeuren, gestärkt aus der Reform gehen werden.