Gruppenbild Pro Lechfeld WanderungMit der Bekanntgabe des Auflösungstermins (31.03.2013) des Jagdbombergeschwader 32 ist erneut eine Diskussion entbrannt, wie man mit dem Ergebnis der Bundeswehrreform bezogen auf das Lechfeld umgehen sollte. Viele Vorschläge sind aus meiner Sicht derzeit überhaupt nicht umsetzbar. Einige Irrtümer müssen einfach ausgeräumt werden. Nicht der Flugplatz sondern das Jagdbombergeschwader wird aufgelöst. Der Flugplatz wird auch nicht brach liegen, sondern er wird weiter – als (Ausweich-)Flugplatz und Schulungseinrichtung – durch die Bundeswehr betrieben/genutzt.

Synergieeffekt für Bundeswehr und Region

Als notwendig erachte ich eine Diskussion über Maßnahmen die die Zukunft des Flugplatzes sichern können. Die dritte Startbahn für den Münchener Flughafen in einem Satz mit dem Lechfeld in Verbindung zu bringen ist sicherlich zu viel des Guten. Aber durch die frei werden Kapazitäten könnten sich tatsächlich neue Perspektiven für die Region ergeben. Jahrzehnte lang hat der Flugplatz dazu beigetragen aus dem Lechfeld das zu machen was es heute ist. Jetzt wollen die Bürgermeister etwas für den Flugplatz tun, vor allem aber wollen sie in einen Gestaltungsprozess einbezogen werden. Doch was können sie tun und welche Unterstützung brauchen sie dafür?

Lösung: Ein Standortentwicklungskonzept

Die Lösung könnte ein Standortentwicklungskonzept bieten. Dieses Strategiepapier wäre in der Lage die Wünsche miteinander zu vereinen: Flugplatz mit Zukunft – „Lauter dürfte es nicht werden“. Einen ersten Schritt in diese Richtung habe ich mit der Bürgerinitiative “Pro Lechfeld“ und den Bürgermeistern aus Untermeitingen, Klosterlechfeld und Graben am 24.06.2012 gemacht; mit der Sternwanderung für den Standort und der damit verbundenen Forderung nach einem gemeinsamen Konzept.

Lesen Sie dazu auch einen Artikel in der Augsburger-Allgemeine